Koken, ein CMS für Fotografen

Lange suchte ich eine Möglichkeit mein Portfolio einfach und ansehnlich zu präsentieren.

Leider ist die eierlegende Wollmichsau Wordpress in allen Bereichen viel zu aufwendig, egal ob einrichten, administrieren, oder mal schnell eine Galerie online stellen, alles artet immer in viel Arbeit aus. Zudem ist Wordpress nicht die hübscheste Schwester aus dem CMS Bereich, daher musste man sich mit kostenlosen Themes, oder richtig hübschen kostenpflichtigen helfen.

Irgendwann stoß ich bei meiner Suche auf die Beta von Koken. Koken (ausgesprochen “spoken“) kommt aus dem Japanischen und bezeichnet einen Assistenten beim Theater.

Die ersten Bilder sahen vielversprechend aus, also schnell installiert, ja dies ist ausnahmsweise wirklich einfach und geht verdammt schnell, selbst Anfänger sollten diese bewerkstelligen können.

Die Anforderungen sind auch nicht zu hoch und können für kleines Geld bei diversen Hostern gemietet werden:

  • PHP 5.2.0 or higher (PHP 5.3 will be required on January 1st, 2015)
  • MySQL 5 or higher
  • ImageMagick, Imagick, GraphicsMagick or GD.

Nach erfolgreicher Installation, legt man seinen Administratorzugang an und kann loslegen. Nutzer von Lightroom werden sich gleich heimisch fühlen, look and feel orientieren sehr stark daran. 

Der Adminbereich teilt sich in die folgende Bereiche auf:

Libary – Übersicht aller Bilder und Alben Hier legt man Alben an, sortiert, beschriftet und vergibt Stichworte, etc. Text – Blog Hier können Essays (Blogeinträge), oder Seiten (Impressum / Über micht, etc.) angelegt werden

Site – Live editieren und Ansicht der Seite Hier kann man unter den 8 kostenlosen Basis Themes auswählen und diese editieren, Farben, Schrift Art, Design usw. Settings – Einstellungen diverse Einstellung, wie z.B. wir mit EXIF Daten umgegangen werden soll wenn Bilder hochgeladen werden usw. 

Upload – hochladen von Bildern (per plugin ist der export aus Lightroom direkt zu Koken möglich)

Fazit:
Bei Koken merkt man das es von Fotografen für Fotografen gemacht wurde, das dreiköpfige Team versteht e ein stabiles, ansehnliches und einfaches CMS auf die Beine zu stellen. Ich finde es grandios und werde es weiterhin benutzen, da es auch kostenlos ist und bleibt. Es gibt kostenpflichtige Themes und auch plugins, welche man aber auch nicht kaufen muss, wenn man sie nicht braucht. Wer Wert darauf legt schnell und schön seine Bilder zu zeigen, oder eine einfache Blogging Funktion zu nutzen, kommt meiner Meinung nach nicht an Koken vorbei. Einen kleinen Schwachpunkt hat Koken leider, es gibt noch kein Kontaktplugin / Formular, abhilfe schaffen kann mit Fremdcode, welcher aber auch einfach eingebunden werden kann.

Koken ist unter www.koken.me herunterzuladen.